PREMIERE // 08.April 2022  //  20:00 Uhr // Schauspiel Frankfurt

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Text & Regie Wilke Weermann | Bühne & Kostüm Johanna Stenzel |Mitarbeit Bühne Sophie A. Herrmann | Komposition & Sounddesign Constantin John | Dramaturgie Alexander Leiffheidt | Licht Johannes Richter

Es Spielen

Lea Beie (Edna / Séverine / heimgesuchte Frau)
Torsten Flassig (Thees / Hifi-Verkäufer)
Michael Schütz (Tomasz / Vater des Hifi-Verkäufers)
Heiko Raulin (Sven / Dr. Tim Rosnau)

UNHEIM

Ira ist Ermittlerin für anormale Phänomene. Doch das Geschäft läuft miserabel. Denn Ira ist bio, und bio ist out: Anders als die meisten Menschen ihrer Welt trägt sie noch keine Implantate, die reale Wahrnehmungen mit virtuell erzeugten Wirklichkeiten überschreiben können. Auch in den Datenspeichern dieser alternativen Realitäten hinterlassen Verstorbene Spuren. Solche unheimlichen Vorkommnisse plagen die Bewohner des Prestigeprojektes »Arcadia«, in dem mehrere Mieter zugleich denselben realen Raum bewohnen, sich in ihren luxuriös ausgestatteten virtuellen Apartments aber niemals begegnen. Ira gibt ihre Vorbehalte auf, unterzieht sich der Implantation und beginnt, in »Arcadia« zu ermitteln. Aber irgendetwas stimmt nicht mit den Bewohnern. Irgendetwas stimmt ganz grundsätzlich nicht.
Wilke Weermann spielt mit den dystopischen Zukunftsentwürfen der Unterhaltungsmedien und den Topoi der schwarzen Romantik. Dahinter steckt zentral eine drängende Frage: Was geht verloren in einer Welt, in der scheinbar alles immer nur besser wird? Mit dieser Arbeit stellt sich der junge Regisseur und Autor in Frankfurt vor.